Verwaltung und Kreistag - Widerspruch oder Einklang?
Heute ein sehr interessantes Gespräch mit dem 1. Beigeordneten des Landrates, Leiter Sozialamt, Leiterin Schulverwaltungsamt und Mitarbeiterinnen zum Thema "Umsetzung Bildung und Teilhabe" aus Sicht der Verwaltung.
Im Gespräch wurde deutlich, dass es zwischen Kreistagsmitgliedern und Verwaltungsmitarbeitern unterschiedliche Erwartungshaltungen, Ansprüche und Wahrnehmungen gibt. Beide Seiten wollen zwar oft das Gleiche, können sich jedoch nicht in die Lage des anderen versetzen.
Wenn man bedenkt, dass die Führung eines Landkreises aus "zwei Teilen" besteht, nämlich der Verwaltung und dem Kreistag, dann wird man sehr schnell zu dem Schluss kommen, dass diese beiden Seiten sehr gut miteinander harmonieren müssen, um das bestmögliche für die Menschen in der Region zu erreichen.
Zu viele Missverständnisse bedeuten zu viel vergeudete Energie und zwar auf beiden Seiten! Hier kommt nun dem Landrat als Mittler zwischen Verwaltung und Kreistag eine entscheidende Rolle zu. Dies wurde für mich im Ergebnis des Gesprächs in besonders anschaulicher Art und Weise deutlich.
Ich bin davon überzeugt, dass wir noch unwahrscheinlich viele Reserven haben, die wir in den kommenden Jahren erst einmal erschließen müssen.
Kommentare
Weg von Richtig oder Falsch
Ich denke man muss einfach wegkommen von dem Denken über Richtig oder Falsch. Gerade bei einem Thema wie Bildung sollte doch der Weg, die Entwicklung im Fokus stehen. Und da gibt es sicher viele Ansätze, die zur Diskussion stehen. Und ich denke nicht einmal, dass es damit was zu tun hat, dass man sich in die Lage des anderen hineinversetzen muss. Man sollte vielmehr Objektiv an die Sache herangehen und sich wenn dann in die Lage der Betroffenen hineinversetzen. Denn am Ende betrifft dieses Thema sicher eine andere Gruppe, als die Menschen, die dieses Thema dort besprechen. Mein Vorschlag wäre daher auch einmal direkt betroffene zu einer solchen Runde einzuleiden, die auch den Wunsch haben ihre Meinung darüber kund zu tun und vielleicht Ansätze haben, die nur aus der Sicht eines direkt betroffenen entstehen können.
