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"soziale Gerechtigkeit" Wer legt die Standards fe... mehr
Weitere Kandidaten für die Landratswahl am 22. April 2012:
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Herzlich willkommen auf meiner Internetseite. Ich möchte Sie einladen, mehr über mich zu erfahren und ich würde mich freuen, wenn Sie mit mir diskutieren und/oder Fragen stellen.
Sie haben bis zum 22. April 2012 die Chance, mich auf "Herz und Nieren" zu prüfen, um dann ihre persönliche Entscheidung zu treffen - nutzen Sie dafür den Block "Tagebuch/Meinungen" und jede sich bietende Möglichkeit!
Wie oft habe ich in den letzen Wochen und vor allem unmittelbar nach der Wahl den Satz gehört: "Der Schurtzmann ist zwar ein guter Mann, aber er ist in der falschen Partei!".
Da stelle ich mir als bekennender LINKER natürlich die Frage, was die Menschen den mit der LINKEN verbinden. Sicher ist da zum Einen immer noch der Gedanke an die Zeit vor 1989 und daran, dass hier eine Partei eine Alleinherrschaft untermauert hat und so arrogant war zu glauben, dass nur die Parteiführung weiß, was gut für das Volk ist.
Da ist aber sicher auch die neue LINKE, die den Menschen zu vermitteln versucht, dass Krieg niemals eine Lösung sein kann, eine Partei, die sich für soziale Gerechtigkeit, ein einheitliches Schulsystem oder die Verstaatlichung von Banken und allen Institutionen der Öffentlichen Daseinsvorsorge wie Energieversorgung, Öffentlicher Nahverkehr und Bahn oder Wasserversorgung einsetzt.
Eine Partei, die ohne wenn und aber gegen jede Angriffe auf die Demokratie reagiert und sich rechter Gewalt, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus mit aller Konsequenz entgegen stellt.
Eine Partei, die es sich wagt, den Begriff der Solidarität überhaupt in den Mund zu nehmen und dann auch noch versucht, Solidarität der Menschen untereinander einzufordern, ob im Land selbst oder mit anderen Staaten, wie zum Beispiel Griechenland.
Warum sollte ich denn nun in der falschen Partei sein?
Ist es nicht vielmehr eine gesellschaftliche Aufgabe, die Demokratie zu schützen und weiter zu entwickeln?
Ich für meinen Teil bin mir was meine Zukunft betrifft in einem Punkt absolut sicher; ich werde weiter für die Ideale meiner Partei streiten, ich werde aber auch innerhalb meiner Partei dafür Sorge tragen, dass wir uns weiter entwickeln und ein attraktives Angebot für die Menschen werden.
Ich glaube an die Kraft der Demokratie, ich glaube an die Menschen und an Ideale wie Solidarität, für andere Menschen da zu sein, dass der Stärkere den Schwächeren schützt und unterstützt und das nicht nur innerhalb der Familie, sondern in der ganzen Gesellschaft.
Aus diesem Grund wird es auch in Zukunft heißen: "Wer Schurtzmann will, dann entweder ganz oder gar nicht!"
Wahlen sind das höchste Gut der Demokratie, drücken Sie doch aus, was die Menschen wollen.
Im Saale-Holzland-Kreis haben sich die Menschen für ein "weiter so" und gegen notwendige Veränderungen ausgesprochen. In den kommenden 6 Jahren müssen nun die Menschen ihre Entscheidung verantworten, denn niemand kann sagen, er/sie habe nicht bewusst das Kreuz an der richtigen Stelle gesetzt.
Im zurückliegenden Jahr habe ich mit einem engagierten Team in beispielloser Art und Weise jede Möglichkeit genutzt, um mit den Menschen ins Gespräch zu kommen und in den letzten Wochen habe ich meine Wahlziele konkret formuliert und über ehrenamtliche Helfer in fast jeden Haushalt verteilt.
Als einziger Kandidat habe ich öffentliche Veranstaltungen in vielen Orten des Landkreises durchgeführt und über meine Internetseite mit den Menschen über unterschiedlichste Themen diskutiert.
All diese aufopferungsvolle Arbeit hat mir gegenüber der Landratswahl 2006 (damals 9.486 Stimmen) lediglich einen Stimmenzuwachs von 942 Stimmen gebracht und darüber bin ich schon sehr enttäuscht.
Enttäuscht bin ich vor allem über die vielen Menschen, die in den vergangenen Jahren meine Hilfe und Unterstützung gesucht und jetzt auf einmal in offenen Briefen zur Wiederwahl von Andreas Heller aufgerufen haben. Ich finde es höchst undemokratisch, wenn zum Beispiel Bürgermeister das Vertrauen ihre Einwohner missbrauchen und Wahlempfehlungen aussprechen.
Nun werden all die Menschen, die sich bewusst für ein "weiter so" entschieden haben oder nicht zur Wahl gegangen sind, in den kommenden 6 Jahren die Verantwortung für ihre Entscheidung übernehmen müssen.
Die Bürgermeister werden sehen, wie lange die Städte und Gemeinde in den bestehenden Strukturen noch handlungsfähig sein werden.
Es wird allerdings schwer, den Landrat, der nur von 29% der Wahlberechtigten im Landkreis gewählt wurde, auf die Einhaltung seiner Wahlversprechen zu kontrollieren. Dazu waren die Ziele viel zu unkonkret.
Ich wünsche den Menschen in unserem Landkreis aales Gute und bedanke mich bei 10.428 Wählerinnen und Wählern!
Es ist geschafft, ein Jahr Landratswahlkampf liegt hinter mir und meinem Team. Ich bin seit 22 Jahren in der Kommunalpolitik tätig und ich kann sagen, so einen Wahlkampf hat es in Thüringen noch nicht gegeben!
Den Startschuss zum Landratswahlkampf gab es bereits im Februar 2011, mit der Kandidatennominierung der LINKEN im Saale-Holzland-Kreis. Ab Mai 2011 bin ich Woche für Woche im Rahmen der Tour "Schurtzmann unterwegs im SHK" in insgesamt ca. 30 Städten und Gemeinden zu Gesprächen mit den Bürgerinnen und Bürgern vor Ort gewesen, wobei wir jede Veranstaltung mit persönlichen Einladungen in den jeweiligen umliegenden Kommunen beworben haben.
Fast zeitgleich habe ich begonnen, über das soziale Netzwerk "facebook" Kontakte vor allem zu jungen Menschen aus dem SHK zu knüpfen und habe aktuell 1.482 Freunde bei facebook.
Drei Monate vor der Wahl startete ich dann mit meiner Internetseite, die ich regelmäßig gepflegt und aktualisiert habe. Neben einigen Videoauftritten (diese wurden insgesamt über 2.400 mal aufgerufen!) habe ich in dieser Zeit insgesamt 74 Tagebucheinträge geschrieben, die wiederum von Lesern der Seite kommentiert werden konnten.
Meine Internetseite wiederspiegelt mein Verständnis von politischer Arbeit; sie ist transparent und ermöglicht aktive und uneingeschränkte Beteiligung und Mitgestaltung, wobei die Barrierefreiheit selbstverständlich gesichert ist.
In den letzten Wochen habe ich insgesamt 6 eigene Wahlveranstaltungen (zum Teil gemeinsam mit unseren Bürgermeisterkandidaten) in Eisenberg, Hermsdorf, Stadtroda, Camburg, Bürgel und Kahla durchgeführt. Auch diese Veranstaltungen haben wir jeweils vor Ort beworben.
Hinzu kamen Podiumsdiskussionen mit den anderen Mitbewerbern in Eisenberg, Silbitz, Bad Klosterlausnitz, Hermsdorf und Kahla.
Im gesamten Landkreis haben wir zweimal bis zu 32.000 Flyer in die Haushalte verteilt. Dafür waren über 100 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer unterwegs.
Nicht mehr gezählt werden können die Hunderte Gespräche vor Ort, auf der Straße, bei Vereinen, Firmen, Bürgermeistern und anderen Institutionen.
Heute geht es zum Abschluss noch einmal vor die Globus- Kaufhalle nach Hermsdorf, um das letzte Material unter die Leute zu bringen und Gespräche zu führen, bevor dann ab 13.00 Uhr die Große Wahlabschlussparty auf dem Eisenberger Marktplatz stattfindet.
An dieser Stelle muss und möchte ich meinem Wahlkampfteam und den vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern danken, denn ohne ihren unermüdlichen Einsatz hätte ich all die Aktivitäten nicht durchführen können.
Nun kann ich sagen, dass ich mein Wahlziel, welches ich mir vor knapp einem Jahr selbst gestellt habe, erreicht habe.
Jede Wählerin und jeder Wähler im Saale-Holzland-Kreis hatte die Möglichkeit, mich persönlich und meine Wahlinhalte kennen zu lernen. Ich habe allen Menschen die Voraussetzung geschaffen, morgen eine bewusste Wahlentscheidung treffen zu können. Niemand wird hinterher sagen können, er habe es nicht gewusst wofür oder wogegen er oder sie entscheidet.
Nun habe ich meinen Wahlauftrag erfüllt und werde morgen meine letzte und entscheidende Aufgabe wahrnehmen, die Abgabe meiner Stimme zur Wahl eines neuen Landrates im Saale-Holzland-Kreis.
Morgen, wenn 18.00 Uhr die Wahllokale geschlossen und die Stimmen ausgezählt werden, heißt es dann:
"Jedes Volk bekommt die Regierung, die es verdient!"
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